Betriebserkundungen der 9a/b bei Seßlacher Firmen

Im Rahmen ihres AWT- und praktischen Fachunterrichts besuchten unsere beiden 9. Klassen von Januar bis März 2018 mehrere Seßlacher Firmen und Betriebe:

  • die Firma Hoffmann GmbH,
  • die Firma GEISS AG,
  • die Bäckerei Schoder,
  • den EDEKA-Markt im Fapio-Center.

Zum Inhalt dieser Erkundungen gehörten die Geschichte und Entwicklung der einzelnen Betriebe, die Vielfalt ihrer Produkte von der Planung bis zur Vermarktung, die Abläufe bei der Produktion, die eingesetzten Rohstoffe, Materialien und Maschinen und nicht zuletzt die jeweils damit befassten Berufsbilder und angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten. Vor Ort konnten unsere Schülerinnen und Schüler während der anschaulichen Betriebsführungen und bei den intensiven Gesprächsrunden vielfältige Eindrücke und interessante Informationen gewinnen. Die Breite und Vielfalt im Angebot der heimischen Nahversorger erstaunten dabei oftmals ebenso, wie die Tatsache, in der heimischen Seßlacher Provinz hochmoderne Fertigungsstätten technischer Spitzenprodukte und echte "Global Player" vorzufinden.

Wir bedanken uns aufs Herzlichste bei allen unseren Gastgebern für ihren engagierten Einsatz rund um diese lehrreichen Erkundungen!

  

  

  

  

  

 

 

9a/b zu Besuch in "Little Berlin"

Besuch des Deutsch-Deutschen Grenzmuseums Mödlareuth am 30. November 2017

Nachdem wir im GSE-Unterricht die Themen "Nachkriegszeit" und "Deutschlands Teilung im Kalten Krieg" durchgenommen hatten, unternahmen unsere beiden 9. Klassen am 30. November 2017 eine Fahrt ins Deutsch-Deutsche Grenzmuseum Mödlareuth bei Töpen in der Nähe von Hof.

Infolge seiner Grenzlage zwischen Thüringen und Bayern, nur durch das Bächlein "Tannbach" getrennt, wurde der Ort nach dem 2. Weltkrieg in einen russisch besetzten "Ost-" und einen zur amerikanischen Besatzungszone gehörenden "Westteil" gespalten. Hier konnten die Schüler hautnah nachvollziehen, was es zwischen 1945 und 1990 hieß, von der "Zonengrenze" zwischen Bundesrepublik und DDR mitten durch den eigenen Dorfkern betroffen zu sein und gleichsam in "Little Berlin" zu leben. Im Verlauf der sehr anschaulichen und lebendigen Führung durch einen der Museumsmitarbeiter gab es zunächst eine bildreiche Präsentation zur über 40-jährigen Trennungsgeschichte zu sehen. An den originalgetreu erhaltenen Metallgitterzäunen, Mauerstreifen und Wachtürmen wurde die menschenverachtende Brutalität der ausgeklügelten Grenzsperren dann real spürbar. Vielerlei Hindernisse, abgerichtete Hunde, Minen, Selbstschussanlagen und der "Schießbefehl" für die Grenzsoldaten sollten die "Republikflucht" aus der DDR mit allen Mitteln verhindern und die Grenze zunehmend unüberwindlich machen. Gleichwohl wurde in den eingestreuten Geschichten während der Führung auch deutlich, dass sich dennoch viele Menschen in all den Jahren weder durch Lebensgefahr noch durch harte Strafandrohungen von Fluchtversuchen abhalten ließen.

Erst der "Mauerfall" 1989 und die Wiedervereinigung Deutschlands 1990 ermöglichten es schließlich auch den Mödlareuthern, zu einem gemeinsamen Dorfleben zurückzufinden.

Umfangreiche vertiefende Informationen zum Thema findet man auf der Website des Museums: www.mödlareuth.de

Ein Klick ins Bild führt auf die Website des Museums!
 

 

 

 

9a/b beim Aids-Parcours der AOK Coburg

Am 10. Oktober 2017 besuchten unsere beiden 9. Klassen im Rahmen der Gesundheitserziehung und des Sexualkundeunterrichts den AIDS–Parcours der AOK Coburg.

Die erlebnisorientierte Präventionsaktion der AOK, welche in Zusammenarbeit mit der AIDS-Beratung Oberfranken, der Diakonie Coburg und dem Landratsamt Coburg stattfand, bot den Schülern viele wichtige Informationen rund um das Thema AIDS.

Die Schüler durchliefen in Kleingruppen einen interaktiven Parcours und informierten sich unter pädagogischer Betreuung über Übertragungswege, Schutzmaßnahmen und Verhütungsmittel  sowie ein Leben mit der Infektion. Aber auch Fragen rund um die Themen Partnerschaft, Liebe und Beziehung wurden dabei angesprochen. Erklärtes Ziel dieser Aktion war es, einer zunehmenden Sorglosigkeit und einem nachlassenden Schutzverhalten im Umgang mit der Krankheit entgegenzuwirken.

In einem begleitenden Wissenstest konnten die Schüler ihre Kenntnisse überprüfen und die punktestärkste Gruppe erhielt eine kleine Anerkennungsprämie.